14 Bericht der ESW Unternehmensgruppe
Das Umlaufvermögen hat mit
19,1 Mio. (Grup-
pe
23,1 Mio.) einen Anteil von 10,4 % (Gruppe
12,4 %) an der Bilanzsumme.
Auf der Passivseite betragen das Eigenkapital und
die eigenkapitalgleichen Positionen (Rückstellun-
gen für Bauinstandhaltung)
61,1 Mio. (Gruppe
61,3 Mio.), was einer Eigenmittelquote von
33,5 % (Vj. 35,3 %; Gruppe 32,8 %; Vj. 32,0%) und
einer Eigenkapitalquote von 31,3 % (Vj. 32,7 %;
Gruppe 30,7 %, Vj. 29,7 %) entspricht.
Langfristiges Fremdkapital ist in Höhe von
85,9
Mio. (Gruppe
88,0 Mio.) in Anspruch genom-
men. Das Anlagevermögen ist zum 31.12.2012 zu
89,2 % durch Eigenmittel und langfristiges Fremd-
kapital finanziert; der sich ergebende Kapitalbedarf
ist durch kurzfristige Bauzwischenfinanzierungs-
kredite gedeckt. Zudem stehen dem ESW im
Bedarfsfall ausreichend Beleihungsreserven zur
Verfügung. Rückstellungen für mögliche Risiken
wurden in ausreichendem Maße gebildet. Die Ver-
mögenslage ist geordnet.
b. Finanzlage
Für kurzfristige Geldmittel stehen Kreditlinien in
Höhe von
33,0 Mio. (inklusive Avale) zur Verfü-
gung, die zum 31.12.2012 in Höhe von
18,5 Mio.
in Anspruch genommen waren. Sie dienen auch der
Finanzierung des Umlaufvermögens der Tochter-
gesellschaften, insbesondere der ESW Bauträger
GmbH. Die Zahlungsfähigkeit war zu jeder Zeit
gegeben. Die Finanzlage ist geordnet.
c. Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2012 erzielte das ESW einen
Jahresüberschuss in Höhe von T
2.429,4 (Vj.
T
1.969,5). Der Konzernabschluss der Gruppe
weist für 2012 einen Jahresüberschuss von
T
2.683,3 (Vj. T
1.730,5) aus.
Beim ESW haben sich im Bereich der Bestands-
bewirtschaftung die Sollmieten in 2012 gegenüber
dem Vorjahr um
1,7 Mio. erhöht. Dies ist neben
vorgenommenen Mieterhöhungen im Wesentli-
chen auf die Verschmelzung der ESW Immobilien
Beteiligungs GmbH mit dem ESW zum 01.01.2012
zurückzuführen. Die Erlösschmälerungen auf Soll-
mieten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr
auf T
756,5 und betrugen 3,5 % (Vj. 2,3 %)
des Sollmietenvolumens.
Aus dem Verkauf von Grundstücken des Anla-
gevermögens hat das ESW einen Gewinn von
T
1.011,9 (Vj. T
1.301,8) erzielt. Aus dem Ver-
kauf von Grundstücken des Umlaufvermögens
wurden beim ESW Umsatzerlöse in Höhe von
T
1.772,3 (Vj. T
63,8) und in der Gruppe
T
8.387,4 (Vj. T
13.770,8) generiert. Rück-
stellungsdotierungen für noch anfallende Kosten
für Verkaufsgrundstücke erfolgten in Höhe von
T
562,6 (Vj. T
107,0) beim ESW und in Höhe
von T
1.692,3 (Vj. T
2.509,6) in der Gruppe.
Insgesamt ist die Ertragslage als zufriedenstellend
zu beurteilen.
5. Nachtragsbericht
Geschäftsvorfälle nach dem Ende des Geschäfts-
jahres mit einem wesentlichen Einfluss auf die Ver-
mögens-, Finanz- und Ertragslage des ESW haben
sich nicht ereignet.
6. Risikobericht
a. Risiken der zukünftigen Entwicklung
Für das ESW und seine Tochterunternehmen ist
ein Risikomanagementsystem eingerichtet. Hierbei
werden regelmäßig die externen sowie internen
Risiken für die Geschäftsbereiche der Gruppe
systematisch erfasst und bewertet. Die Dokumen-
tation der Risiken sowie der eingerichteten Maß-
nahmen, um Gefahrenpotenziale zu vermeiden
bzw. zu minimieren, erfolgt anhand eines Risiko-
katalogs und -berichts. Falls notwendig, erfolgt
eine adäquate Anpassung. Unterstützt wird dieses
Verfahren durch externe Innenrevisions- sowie
Datenschutzprüfungen.
Die wesentlichen Risiken für die Gruppe liegen
in sich verändernden Marktstrukturen sowie im
Marktverhalten der Wettbewerber und Nachfrager.
Um diesen Risiken entgegen zu wirken, entwickelt
das ESW seine Wohnungsbestände zu markt-
Geschäftsbericht 2012
1...,4,5,6,7,8,9,10,11,12,13 15,16,17,18,19,20,21,22,23,24,...48