ESW Bayern GmbH – Anhang
ESW Bayern GmbH – Anhang 27
A) Allgemeine Angaben
Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als
mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne § 267
Abs. 2 HGB einzustufen.
Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und
Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen
der Verordnung über Formblätter für die Gliede-
rung des Jahresabschlusses von Wohnungsunter-
nehmen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung
wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.
Zum 01.01.2012 (Verschmelzungsstichtag) wurde
die ESW Immobilien Beteiligungs GmbH auf die
ESW Bayern GmbH verschmolzen. Die Verschmel-
zung wurde am 16.07.2012 im Handelsregister
eingetragen. Die ESW Immobilien Beteiligungs
GmbH war eine 100 %ige Tochter der ESW Bayern
GmbH. Die Übernahme des Vermögens der ESW
Immobilien Beteiligungs GmbH erfolgte zu Buch-
werten. Der Beteiligungsbuchwert wurde mit dem
Eigenkapital der ESW Immobilien Beteiligungs
GmbH verrechnet und der dadurch entstandene
Verschmelzungsverlust unter den außerordentlichen
Aufwendungen erfasst. Die Vorjahreszahlen sind
insoweit mit denen des Berichtsjahres nicht ver-
gleichbar.
B) Erläuterung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Entgeltlich erworbene, immaterielle Vermögens-
gegenstände werden linear entsprechend ihrer
voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.
Computerprogramme, deren Anschaffungskosten
den Betrag von netto
410,00 nicht übersteigen,
werden wie Trivialprogramme als abnutzbare be-
wegliche Wirtschaftsgüter behandelt.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs-
und Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen
bewertet. Fremdkapitalzinsen während der Bau-
zeit werden nicht aktiviert.
Die planmäßigen Abschreibungen auf „Grundstücke
und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten“
wurden bei Gebäuden unter Zugrundelegung einer
Gesamtnutzungsdauer von 50 bis zu 80 Jahren
vorgenommen. Bei einem Objekt in Bayreuth wird
in den ersten 5 Jahren eine Abschreibung von 5 %
der Anschaffungs- und Herstellkosten vorgenom-
men. Aufgrund umfassender Modernisierungen
wurden bei drei Objekten die Restnutzungsdauern
um zwei bzw. zehn Jahre verlängert. Bei einem
Objekt wurde aufgrund geänderter Nutzungsbe-
dingungen die Restnutzungsdauer auf zwei Jahre
verringert. Aufgrund der Verschmelzung wurden
in Vorjahren aktivierte Anschaffungsnebenkosten
für ein von der ESW Immobilien Beteiligungs GmbH
an die ESW Bayern GmbH ausgegebenes Erb-
baurechtsgrundstück in Höhe von
13.652,78
außerplanmäßig abgeschrieben.
Bei der Position „Grundstücke und grundstücks-
gleiche Rechte mit Geschäfts- und anderen Bau-
ten“ sind als Nutzungsdauern 25, 32, 35 und 65
Jahre unterstellt worden. Außenanlagen werden
über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abge-
schrieben. Bis 1990 aktivierte Kosten der Außen-
anlagen werden gemeinsam mit den Gebäude-
kosten abgeschrieben.
Die Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie
andere bewegliche Anlagegüter werden linear
über einen Zeitraum zwischen 3 und 13 Jahren
abgeschrieben.
Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungskos-
ten größer
150,00) werden als Sammelposten
erfasst, auf fünf Jahre abgeschrieben und nach
diesem Zeitraum als Abgang dargestellt.
Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten
bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.
Die zum Verkauf bestimmten Grundstücke im
Umlaufvermögen sind mit Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten oder den niedrigeren beizu-
legenden Werten angesetzt.
Die unfertigen Leistungen werden mit den voraus-
sichtlich abrechenbaren Kosten angesetzt.
Als andere Vorräte bilanzierte Heiz- und Repa-
raturmaterialien werden zu Anschaffungskosten
unter Anwendung der Fifo-Methode bewertet.
Geschäftsbericht 2012
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