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Pressemeldung

Einweihung des Finkenparks in Fürth

ESW feiert Abschluss der Quartiersentwicklung im Finkenpark – Fürth bleibt weiter im Fokus

Einweihung des Finkenparks in Fürth

Finkenpark: von der Abrissliste zum Vorzeigeprojekt

FÜRTH – „Von der Abrissliste zum Vorzeigeprojekt“ – so beschrieb der Fürther Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung bei der Einweihungsfeier am Freitag den Werdegang des SonnenTurms und damit stellvertretend auch des heute Finkenpark genannten Wohnquartiers. 9 Jahre und über 54 Millionen Euro Investitionsvolumen ist es her, dass das ESW – Evangelisches Siedlungswerk rund 300 sanierungsbedürftige Wohnungen von der wbg Fürth übernahm. Seitdem ist viel passiert: Zwei Kindertagesstätten und zwei Spielplätze sind entstanden, abgesehen von den 92 kernsanierten Wohnungen im SonnenTurm wurden rund 100 Wohnungen – darunter 25 Seniorenwohnungen – und ein Quartiersbüro neu geschaffen und der komplette Bestand erneuert. Mit der Fertigstellung des 18,1 Millionen Euro schweren Projektes SonnenTurm ist nun der Höhe- und vorläufige Schlusspunkt im Finkenpark erreicht.

Insgesamt rund 54,5 Millionen Euro hat das ESW dort investiert. Mit dem sozialen Brennpunkt von damals hat die Gegend nichts mehr zu tun. So formulierte das auch Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung. Zu den besten Adressen habe die Albrecht-Dürer-Straße damals wahrlich nicht gehört. Das Ergebnis der Arbeit am Finkenpark sei nun aber „überragend“, so der Oberbürgermeister. „Hier ist eine ganz neue Urbanität entstanden“, erklärte er und zielte damit auf den gemeinsam von der Stadt Fürth und dem ESW realisierten Marktplatz vor dem SonnenTurm. Dekan Jörg Sichelstiel zeigt sich froh darüber, dass man im Finkenpark nicht nur gut, sondern auch noch bezahlbar leben könne, und lobte das eingelöste Versprechen des ESW, Altmietern des SonnenTurms Wohnungen vergünstigt zur Verfügung zu stellen.

Engagement für das Quartier zeigte auch die Sparkasse Fürth und übergab durch den Vorstandsvorsitzenden Hans Wölfel einen Scheck über 5.000 € an die Diakonie Fürth für die Arbeit des Quartiersbüro im Finkenpark. „Da sind wir miteinander richtig stolz, was die ESW-Mannschaft in den letzten Jahren hier bewegt hat“, zog ESW-Geschäftsführer Hannes B. Erhardt Resümee. Doch auch wenn der Finkenpark nun fertig sei, in Fürth sei man das noch lange nicht. „Die nächsten spannenden Aufgaben stehen schon vor der Tür“, kündigte Erhardt an und bezog sich damit auf das anstehende Bauprojekt des ESW mit rund 180 Mietwohnungen auf dem ehemaligen Norma-Areal in der Würzburger Straße.

In rund elf Jahren von 2009 bis 2020 wird das ESW dann über 87 Millionen Euro in den Wohnungsbau in Fürth investiert haben.

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